Fragen zur Schulöffnung ab 19.4. und der indirekten Testpflicht

 

Es erreichen uns immer wieder Fragen zu den Schulöffnungen ab der kommenden Woche. Deshalb versuchen wir, diese hier gebündelt zu beantworten:

 

  1. Werden weiterhin Klassenarbeiten geschrieben?

 

Es werden weiterhin Klassenarbeiten geschrieben. Das heißt, es können auch SchülerInnen zur Schule kommen, die in dieser Woche keinen Präsenzunterricht haben. Wir werden darauf achten, dass sich die Gruppen nicht mischen, indem wir zu unterschiedlichen Zeiten oder in unterschiedlichen Räumen schreiben.

 

  1. Herrscht weiter Maskenpflicht?

 

Natürlich! Auf dem gesamten Schulgelände und den Unterrichtsräumen besteht die Pflicht zum Tragen einer medizinischen Maske. Ausnahmen kann es nur in den Hofpausen in Absprache mit der Lehrkraft geben.

 

  1. Mischen sich die Kinder auf dem Pausenhof?

 

Wir werden auch weiterhin gemeinsam mit den SchülerInnen die Pause individuell machen, um dies nach Möglichkeit zu verhindern.

 

  1. Wie wird in den Klassenzimmern auf Hygiene geachtet?

 

In den Klassenzimmern kann aufgrund der Klassenteilung der Abstand gut eingehalten werden. Außerdem achten die Lehrkräfte weiterhin aus ausreichende Lüftung und Handhygiene.

Bitte achten Sie darauf, dass Ihre Kinder so angezogen sind, dass sie nicht frieren, wenn die Fenster geöffnet sind.

 

  1. Gibt es Sportunterricht?

 

Sportunterricht und Religionsunterricht wird vorerst ausgesetzt, da wir hier aufgrund des Unterrichts und der Klassenmischung das Abstandsgebot nicht einhalten können.

 

  1. Findet auch Nachmittagsunterricht statt?

 

Wir haben versucht, den Nachmittagsunterricht in den Klassen 5-7 weitestgehend zu vermeiden. In den oberen Klassen war dies jedoch nicht möglich! Hier müssen wir darauf vertrauen, dass die SchülerInnen in den Mittagspausen die Abstände einhalten, nach Hause gehe. Wir sind auf das vernünftige Handeln aller angewiesen!

 

  1. Gibt es einen Schulbäcker?

 

Nein. Es gibt derzeit keinen Essens- und Getränkeverkauf an der Schule. Geben Sie Ihrem Kind ausreichend Vesper mit!

 

  1. Gibt es eine Testpflicht?

 

JA!!! Ohne Einwilligung zum Test, darf die Schule und die Notbetreuung nicht besucht werden.

Jede Schülerin / jeder Schüler muss sich zweimal in der Woche testen lassen.

 

  1. Was ist, wenn ich nicht möchte, dass mein Kind getestet wird, bzw. mein Kind dies nicht will.

 

Es handelt sich um eine indirekte Testpflicht. Es steht Ihnen / Ihrem Kind frei, sich nicht testen zu lassen. Es kann die Schule dann aber nicht besuchen.

 

Wir bitten Sie alle inständig: Geben Sie die Einwilligung Ihr Kind testen zu lassen! Der Vorgang ist nicht unangenehm und nicht schmerzhaft. Wenn alle testen, schützen Sie ihr Kind, Ihre Familie und alle anderen Personen in der Schule.

 

  1. Kann ich die Tests auch selbst zu Hause durchführen.

 

Nein. Diese Möglichkeit ist in weiterführenden Schulen nicht vorgesehen und wird von uns nicht akzeptiert.

Wir testen gemeinsam im Klassenverband. Die SchülerInnen werden durch Lehrkräfte in die Handhabung der Tests eingewiesen.

 

  1. Wenn mein Kind nicht an der Testung teilnimmt, hat es dann normal Online-Unterricht?

 

Ihr Kind bekommt in diesem Fall die gleichen Online-Aufgaben, wie die Kinder, die im Wechselunterricht sind. Wir haben jedoch nicht zusätzlich die Kapazitäten, Videokonferenzen durchzuführen, da die Lehrkräfte ja im Präsenzunterricht eingesetzt sind.

 

  1. Gilt es die Testpflicht nur bei hohen Inzidenzwerten?

 

Nein. Die Bindung an den Inzidenzwert 100 wurde vom Land Baden-Württemberg entfernt. Es wird immer getestet.

 

  1. Müssen die Schulen bei einer bestimmten Inzidenz wieder schließen?

 

Ja. In der „Bundesnotbremse“ ist festgelegt, dass die Schulen schließen müssen, wenn der Landkreis drei Tage einen Inzidenzwert von über 200 aufweist. Eine Öffnung ist dann erst erlaubt, wenn der Wert 5 Tage am Stück darunterliegt.

Es wird also vermutlich einiges an Spontanität von Seiten der Schule und von Ihrer Seite erfordern.

 

  1. Was passiert, wenn die Schulen wieder schließen müssen?

 

Wir werden in diesem Fall wieder zum Homeschooling zurückkehren. Es ist derzeit geplant, dass die Abschlussklassen weiterhin im Wechselmodell kommen dürfen.

 

  1. Bei einem zweiwöchigen Wechselunterricht ist doch eine Klasse benachteiligt!

 

Das stimmt. Eine Lerngruppe hätte dann 3 Wochen Unterricht, die andere nur 1,5 Wochen.

Wir sind uns dessen bewusst und werden dem zu den Pfingstferien hin vermutlich Rechnung tragen, indem wir die Unterrichtstage hier anders aufteilen. Sehen Sie uns bitte nach, dass wir in der derzeitigen Infektionslage nun erstmal die ersten Wochen in Angriff nehmen. Wir sind froh, wenn wir in diesen geöffnet haben dürfen. Wir reagieren planen dann so um, dass die Ungleichheit nicht ganz so groß ist.

 

  1. Kann im Wechselunterricht wenigstens verhindert werden, dass Unterricht ausfällt?

 

Nein! Wir sind immer bemüht, den Ausfall so gering wie möglich zu halten. Möglichst viel Präsenzunterricht zu bieten war auch im letzten Jahr stets unsere Zielvorgabe. Trotzdem ist es in der aktuellen Situation (Quarantäne, Krankheit, Prüfungen) nicht möglich, Ausfälle zu vermeiden.