Nun sind schon einige Wochen ohne Schule vergangen und langsam dürfte den meisten klar geworden sein: Verlängerte Ferien sind das nicht! Wir wollen hier ein paar Tipps und Hilfestellungen geben, wie ihr diese Zeit besser meistern könnt und wo ihr Hilfe findet, wenn die Situation für euch zu schwierig sein sollte.

Klingt erstemal gut: Nicht zur Schule, den Tag selbst einteilen, mal Zeit für sich haben. Doch schon beim Anblick eurer Lernpakete wurde sicher manchem klar: Da muss ich echt was tun. Da uns die Situation alle etwas überraschend erwischt hat, brauchte es auch bei uns LehrerInnen einige Zeit, bis jeder so seine Möglichkeiten gefunden hatte. Mittlerweile wird gemailt und es werden Aufgaben auf digitalem Weg zur Verfügung gestellt. Manche(r) von euch hat gar schon zu verstehen gegeben, dass es zu viele Aufgaben sind und er/sie deshalb nicht weiß, wie der Berg am besten zu bewältigen sei.

Hier ein paar Tipps, die ihr beherzigen solltet:

1. Die ganze Situation ist eine Ausnahmesituatiuon, die so von uns noch niemand erlebt hat! Jeder versucht, so gut er/sie kann damit umzugehen.

2. Es sind keine Ferien! Wir erwarten, dass ihr euch bemüht, die Aufgaben, die ihr bekommt, so vollständig und gewissenhaft wie möglich zu erledigen.

3. In der Schule ist eine Lehrkraft da, die euch hilft. Zu Hause ist vielleicht nicht immer jemand, der euch helfen kann. Nutzt die Möglichkeit und tretet mit euren LehrerInnen in Kontakt. Schreibt eine Email oder nutzt die anderen Kanäle, die euch eure LehrerInnen angeboten haben. Bittet eure Eltern, wenn nötig, euch zu helfen, eine Emailadresse einzurichten.

4. Teilt euch den Tag ein! Steht trotzdem einigermaßen zeitig auf. Frühstückt, geht an die Arbeit! Ihr müsst nicht alles auf einmal schaffen! In der Schule finden auch nie sechs Mathestunden am Stück statt. Versucht euch doch mal selbst einen Plan zu machen, was ihr wann macht. Wenn ihr merkt, die Zeit passt nicht, dann passt euren Plan an. Bittet eure LehrerInnen euch Tipps zur Einteilung zu geben!

5. Schickt euren LehrerInnen die Ergebnisse eurer Arbeit per Mail. Fotografiert sie notfalls ab. Lasst euch Rückmeldung geben.

6. Die Schule besteht nicht nur aus Unterricht sondern auch aus Pausen und dem Kontakt mit deinen Freunden. Telefoniert, Chattet, macht eine Videokonferenz,... Tauscht euch aus.

7. Versammeln und mit Freunden treffen solltet ihr unbedingt vermeiden. Geht aber trotzdem allein oder mit jemandem aus der Familie an die frische Luft und bewegt euch! Das tut gut und hebt die Stimmung!

8. Denkt positiv. Tut Dinge, für die ihr sonst keine Zeit habt! Lest was, malt was, im Internet findet ihr viele tolle Ideen! Nehmt an unserem Kreativwettbewerb teil!

9. Es gibt viele Dinge zu tun und zu lernen, die du in der Schule nicht lernst! Lass dir zeigen, wie man kocht, näht,...

10. Und nochmal: Es ist eine Ausnahmesituation! Wenn ihr eine Aufgabe nicht schafft, dann ist es halt so! Dann wird diese besprochen, wenn wieder Unterricht ist!

 

ACHTUNG:

Wir wissen, dass für manche von euch diese Zeit besonders schwer ist. Solltet ihr aufgrund familiärer oder persönlicher Probleme Hilfe brauchen, dann sucht auch Hilfe! Ihr müsst nicht alles allein durchstehen!
Im folgenden findet ihr Adressen und Telefonnummern von Hilfseinrichtungen, die dir und deiner Familie helfend zur Seite stehen können:

Allen voran hier die Kontaktdaten des Beratungszentrum des Jugendamtes Zuffenhausen

Beratungszentrum Zuffenhausen

Telefon: 216-57420, Email: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Weitere Hilfsangebote:

 • Telefonseelsorge:
08 00 - 111 0 111
08 00 - 111 0 222

   • Kinder- & Jugendtelefon:
116111

 • Chat-Beratung:
https://www.nethelp4u.de

Anschreiben an Eltern

Anschreiben an Kinder und Jugendliche

Liste mit Kontaktdaten der Beratungszentren